INFO

Die meisten meiner Arbeiten entstehen als organische, geschlossene "Schalenkonstruktionen". Die Schale besteht aus plastischem Material welches auf einen zuvor erstellten Schaumkörper aufmodelliert wird um dann auszuhärten. Schalentragwerke kennen wir bereits aus der Natur, zum Beispiel in Form von Eierschalen oder Schädelknochen. Auch mehrfach gekrümmte Flächentragwerke in der Architektur funktionieren nach diesem Prinzip. 

Die unterschiedlichen Oberflächen-Haptiken meiner Objekte resultieren aus der jeweiligen Materialkomposition und der weiteren Bearbeitung, z.B. durch Schleifen und anschließendem Bemalen und Lackieren. 

Die Verarbeitung von dunkler Holz-Asche half mir bei der Bewältigung eines traumatischen Erlebnisses im Jahre 2020. Seither verwende ich sie auch als gestalterisches Ausdrucksmittel.

Barbara Löschner
Skulpturen und Plastiken